Arbeitseinsätze in der Oberstufe


Francke-Schüler/-innen nehmen Verantwortung wahr, und das ganz konkret in sozialdiakonischen Einsätzen. Die Elft- und Zwölftklässler/-innen arbeiteten in der Praktikumswoche im September/Oktober bei verschiedenen Arbeitseinsätzen mit.

Die 12er konnten sich in ihrer 14-tägigen Praktikumszeit selbständig einen Praktikumsplatz suchen oder gemeinsam in das „Christliche Gästezentrum Westerwald“ in Rehe fahren und dort zweimal fünf Tage handwerklich und gärtnerisch wertvolle Erfahrungen für sich machen. Kompetent in die Zukunft – ein Prinzip unserer Schule, das hier auch in der praktischen Arbeit gefördert wird. Dass es auch richtig anstrengend sein kann, mehrere Stunden körperlich zu arbeiten, ist sicher nicht überraschend, fördert aber die Gemeinschaft und den guten Schlaf in der Nacht.

Da das Wetter spätsommerlich warm war, wurden die Außenanlagen gepflegt. Gärtnerische Pflege bedeutete: die Teiche vom überhandnehmenden Unkraut zu befreien, dies ausgerüstet mit Taucherhosen und langen Handschuhen. Körperlich anspruchsvoller waren Begleitarbeiten zur Verlegung von Stromkabeln für eine Außenbeleuchtung im ausgedehnten, parkähnlich ausgelegten Gelände. Dabei durfte mit Betonbohrern und -schneidern gearbeitet werden. Hartnäckiges hüfthohes Unkraut, durchsetzt mit kleinen Sträuchern und Brennnesseln war nur mit einem benzinbetriebenen Freischneider zu bewältigen. Aber auch mit technischen Hilfsmitteln sind es anstrengende Tätigkeiten. Gut, dass das Freizeitheim die gut 10 Schüler/-innen aus den drei Parallelklassen großzügig und ausreichend verköstigte. Und abends war dann Zeit, um gemeinsam zu spielen, zu erzählen, einen Film anzusehen und entspannt Zeit miteinander zu verbringen.

Genauso engagiert zeigten sich die Schüler/-innen der Jahrgangsstufe 11, die während der Praktikumswoche bei „GAiN“ mitarbeiteten. „GAiN“ ist die Abkürzung für „Global Aid Network“ und zugleich das englische Wort für „gewinnen“. Der Name beschreibt die Vision des Hilfsgüterprojekts: „Wir wollen dazu beitragen, dass die Ärmsten und Benachteiligten der Welt eine neue Perspektive für ihr Leben und Hoffnung für die Zukunft gewinnen. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf den Schwachen und Schutzlosen, den Frauen und Kindern.“

Die Schüler/-innen kamen an zwei Vormittagen in die Hallen, um dort Materialien zu sortieren und einzupacken. Fabrikneue Turnschuhe wurden nach genauen Vorgaben verpackt und die Kisten transportsicher verklebt, um dann zu einem späteren Zeitpunkt durch die eigenen Lastwagen nach Osteuropa gebracht zu werden. Hierbei sind natürlich Zoll- und Packvorgaben korrekt einzuhalten; es sollte möglichst effektiv verstaut werden, um teuren Packraum nicht zu verschwenden.

GAiN ist als Hilfswerk neben zupackenden Händen auch auf Spenden angewiesen, um vielfältige Projekte im Ausland zu gewährleisten. Und mit den zupackenden Händen haben unsere Schüler/-innen einen wichtigen Beitrag geleistet, der für die Jahrgangsstufe als gemeinschaftsförderndes Projekt auch in Erinnerung bleiben wird.

Für nähere Informationen siehe auch die Homepage des Werkes, das eine Außenstelle in der Siemensstraße in Gießen betreibt, also in unmittelbarer Nähe unserer Schule: www.gain-germany.org


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